Politik

Für den "Nachmittagssport" haben sich diverse AnhängerInnen des Freundeskreises passend angezogen (Foto: MR)

Gastbeitrag über den Freundeskreis Thüringen/Niedersachsen

Wenig Erfolg, zunehmend bedrohlich
17. Februar 2016

Die „nationalen Aktivisten“ des Freundeskreises Thüringen/Niedersachsen wollen zukünftig ihre Strategie ändern. Nachdem in den vergangenen Wochen ihre Kundgebungen immer weniger Zulauf erfuhren, soll es nun jeden Monat eine Demonstration und täglich Aktionen „einzelner Kadergruppen“ geben. Diese Änderung des Vorgehens ist nicht als Zeichen der Stärke zu werten.


Das frühere Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung in Lindau

Geplante Kundgebung in Lindau

Chance für die Extreme Rechte der Region?
22. Januar 2016

Der „Freundeskreis Göttingen/Niedersachsen“ plant an einem neuen Ort Proteste: Am kommenden Samstag, den 23. Januar, um 16 Uhr ist eine Kundgebung in Lindau angemeldet worden. Die Wahl dieses Kundgebungsortes könnte richtungsweisend für die Entwicklung extrem rechter Proteste in der Region Südniedersachsen werden.


Duderstadt

Ein Stelldichein der regionalen Extremen Rechten
19. Januar 2016

Die Kundgebungen des „Freundeskreis Thüringen/Niedersachsen“ bekommen vermehrt Zulauf aus den neonazistischen Strukturen der Region. All jene, welche mit ihren extrem rechten Mobilisierungsversuchen in den vergangenen Jahren scheiterten, versammeln sich nun sonntäglich in Duderstadt. Doch auch in anderen Orten wird der Versuch unternommen, den – für neonazistische Verhältnisse – relativ großen regionalen Mobilisierungserfolgen des „Freundeskreises“ rund um den Makler Jens Wilke nachzueifern.


Alltag in der Erstaufnahmeeinrichtung Friedland: Auf irgendetwas warten. (Foto: Wasey)

Gastbeitrag eines IWF-Bewohners

Aus Friedland in den Nonnenstieg
3. Januar 2016

Die Erstaufnahmeeinrichtung Friedland ist auf 800 Personen ausgelegt, im Sommer lebten dort über 3500 Menschen. Das hat Konflikte, Traumata und Anspannung provoziert. Nun werden immer mehr Menschen in kommunale Unterkünfte transferiert. Dort soll sich die Situation entspannen, aber viele Probleme bestehen fort.


Gespräch mit Besetzenden der OM10

„Wir gehen hier definitiv nicht mehr raus“
2. Januar 2016

Seit eineinhalb Monaten ist das ehemalige DGB-Haus in der Oberen-Masch-Straße 10 besetzt. Wir haben uns mit Michael und Karl – zwei Besetzern – getroffen und mit ihnen über den aktuellen Stand, die Langfristigkeit politischer Projekte und Arbeitsorganisation gesprochen. Raus geht da jedenfalls erstmal niemand.


Hintergrund

Völkische Freundeskreise gegen Geflüchtete
23. Dezember 2015

Der Freundeskreis Thüringen/Niedersachsen hat am Sonntag zum vierten mal in Duderstadt demonstriert. Hinter „normalen Bürgern aus der Mitte der Gesellschaft“ stehen gut-organisierte Netzwerke von AFD und NPD. Ein ausführlicher Gastbeitrag.


In der Turmmensa finden sich Ökos und Antifas zusammen.

Ein Kommentar zu steigenden Student_innenzahlen

Studieren wird zum Glücksspiel
9. November 2015

Die ersten Wochen des neuen Semesters sind vorbei, die O-Phase schon lange. Man könnte denken, dass sich langsam wieder ein Alltag nach einem langen Sommer einschleicht. Alles wie immer?


Ein Zimmer haben die Besetzenden schon mal hergerichtet.

Besetztes Haus OM10

Eigentlich bewohnbar
6. November 2015

Das ehemalige DGB-Haus in der oberen Maschstraße bleibt besetzt. Es ist in einem guten Zustand, doch die Verhandlungen über die Nutzung des Gebäudes dauern an. Wir waren im Haus und haben ein paar Eindrücke von dort gesammelt.


Besetztes Haus in der Oberen Masch 10. Foto: mog

"Our House" besetzt altes DGB-Haus OM10

DGB-Haus für solidarisches Leben und Wohnen besetzt
5. November 2015

Aktivist_innen besetzten heute Mittag das ehemalige DGB- Haus in der Oberen Masch 10. Angesichts der Massenunterbringungen von Geflüchteten und einem Mangel an bezahlbarem Wohnraum fordern sie den DGB auf, das Haus in der Oberen Masch 10 zur Nutzung frei zu geben. Vertreter des DGB sprechen sich derzeit gegen eine Räumung aus.


Preševo liegt kurz hinter der serbisch/mazedonischen Grenze und ist Teil der "Balkanroute"

Interview mit Freiwilligen HelferInnen auf der Balkanroute

Wenn die Menschenwürde im Stau steht
21. Oktober 2015

Die Situation der Geflüchteten in Deutschland ist nicht gut. Noch viel schlimmer geht es denen, die noch auf der Flucht sind. Besonders auf der Balkanroute sorgen die Grenzschließungen für „Stau“, gleichzeitig sinken die Temperaturen und Dauerregen hat eingesetzt. Eine Gruppe Göttinger Freiwilliger ist vor Ort. Monsters hat mit ihnen gesprochen.