Nach G20-Protesten

Polizeirazzien in Göttingen

In den heutigen frühen Morgenstunden durchsuchten in Göttingen mehrere Polizeihundertschaften zwei Wohnungen, eine Presseagentur und ein Auto. Die Polizei begründete ihr Vorgehen mit Ermittlungen im Zuge der G20-Proteste. Bereits kurz nach dem Einsatz regt sich Protest gegen das als „martialisch“ beschriebene Vorgehen.

Vortrag zu Verfolgung gegen Linke

„In Worte gegossener Hass“

Mit einem Vortrag der Anwälte Rasmus Kahlen und Sven Adam begann die Antifaschistische Linke International am Dienstag Abend im Apex eine Veranstaltungsreihe zum Thema „politische Verfolgung gegen Links“. Darin zeichneten die Göttinger Juristen den im Sommer diesen Jahres bekannt gewordenen Skandal um die massenhafte Überwachung Linker durch die Göttinger Polizei, sowie ihre Erlebnisse während der G20 Proteste in Hamburg nach. Mit der Veranstaltung weist die Gruppe auf eine Demonstration zum Thema am 25. November hin.

Rote Straße bleibt: Ein Interview über den aktuellen Konflikt mit dem Studentenwerk

Zu Beginn des Wintersemesters wird die Wohnraumfrage erneut zum Gravitationszentrum der Göttinger Tagespresse. In einer aktuellen Auseinandersetzung beklagen sich die BewohnerInnen der Roten Straße 1-5/ Burgstraße 52 über Schimmelbefall, ausfallende Heizungen und die Einsturzgefahr der Häuser. Die Kosten für die anstehenden Sanierungen sollen von den BewohnerInnen getragen werden. Monsters hat in einem Interview mit einem Vertreter der BewohnerInnen gesprochen.

Linke, SPD und Grüne gewinnen bei Podiumsdiskussion vor Jugendlichen in Göttingen

Vertreter von SPD, Die Linke, Bündnis 90/Grüne, CDU und FDP stellten sich am vergangenen Sonntag im Saal des Jungen Theaters den Fragen der Veranstalter vom Stadtjugendring Göttingen und dem Stadtradio. Etwa 150 junge Menschen hörten eine weitgehend sachliche und durchaus kontrovers geführte Diskussion zwischen den Göttinger Bundestagskandidaten Fritz Güntzler (CDU), Thomas Oppermann (SPD), Jürgen Trittin (Bündnis 90/Grüne), Konstantin Kuhle (FDP) sowie dem Konrad Kelm vertretenden Sinan Özen (Die Linke).

Göttinger Perspektiven auf den G20-Gipfel in Hamburg (III)

„Radikale queer-feministische Inhalte sichtbar machen“

In Hamburg hat es heftig geknallt. Seither wird über Ursachen und Konsequenzen debattiert. Wir haben Menschen getroffen, die sich an Protesten gegen den G20-Gipfel beteiligt haben und sie nach ihren Motiven für den Protest und nach ihrem vorläufigen Fazit gefragt. Nachdem wir im ersten Teil ein Interview mit der redical M geführt haben und im zweiten Teil das Offene Treffen Göttingen unsere Fragen beantwortet hat, positioniert sich heute die queer-feministische Gruppe [femko] in der Debatte.

Göttinger Perspektiven auf den G20-Gipfel in Hamburg. Zweiter Teil

In Hamburg hat es heftig geknallt. Seither wird über Ursachen und Konsequenzen debattiert. Wir haben Menschen getroffen, die sich an Protesten gegen den G20-Gipfel beteiligt haben und sie nach ihren Motiven für den Protest und nach ihrem vorläufigen Fazit gefragt. Nachdem wir im ersten Teil ein Interview mit der redical M geführt haben, beantwortet im zweiten Teil das Offene Treffen Göttingen unsere Fragen. Ihr Transparent, das unter dem Label „Jugend gegen G20“ zu Protesten in Hamburg aufrief, hing schon Wochen vor dem Gipfel für Passant_innen gut sichtbar am Jugendzentrum Innenstadt (JuzI).